Salonreihe
Nachdem die Salonreihe im Jahr des 250. Geburtstagsjubiläums Caspar David Friedrichs 2024 so ein großer Erfolg war, wird diese Reihe fortgesetzt. Das Veranstaltungsformat ist ganz und gar nicht aus der „Mode“ gekommen, wie die vielen Besucher gezeigt haben. Bei diesem Veranstaltungsformat bieten sich ganz andere Möglichkeiten sowohl als Publikum untereinander als auch mit den Künstlern und Vortragenden in Kontakt zu treten als bei einer „gewöhnlichen“ Kulturveranstaltung.
Salons haben eine lange Geschichte – Wegbereiterinnen des Salons waren seinerzeit geistreiche Frauen jüdischer Herkunft wie Rahel Varnhagen, Henriette Herz, Fanny Hensel und Dorothea Veit. Im Greifswald der Zeit der Romantik war vor allem der musikalische Salon eine beliebte Form des sich Begegnens und des miteinander Musizierens. So hat beispielsweise der Salon der Greifswalder Komponistin Luise Greger am heutigen Karl Marx-Platz 17 einige Berühmtheit erlangt.
Diese schöne und etwas intimere Form des Kulturgenusses, des sich Begegnens, des mit einander ins Gespräch Kommens führt zudem an verschiedene und vielleicht auch ein wenig ungewöhnliche Orte in Greifswald.